26. November 2009

Wir machen mal die Biege - A Trip to Paradise

Arbeit vorbei und wir wieder "on the road" und wie das in Australien so spielt, passiert natürlich sofort etwas unerwartetes. Wir fahren nichts ahnend nach Yallingup und treffen 2 Freunde wieder, die wir in Agnes Waters (Ostküste - nachzulesen unter letztem Surfspot) kennengelernt und in Broome wieder getroffen haben. Was für ein Zufall! Also direkt für den nächsten Tag verabredet und am Leuchtturm Cape Naturaliste getroffen. Pascal ist ein Surf-Freak und hat schon alle Surfoptions für den Tag abgecheckt. Nach nem kurzen Whale-Watching-Walk ging es dann an die Bunker Bay.


Surf im Paradies Teil | (und es werden noch einige folgen!).



Nach 2 wundervollen Surftagen an der Bunker Bay haben wir uns dann von Dunsborough verabschiedet und uns auf den Weg in den Süden gemacht - auf nach Denmark und ins "Valley of the Giants". Auf dem Weg haben wir noch ein Höhen-Abenteuer mitgenommen: der Diamnod Tree Lookout. 52m klettert man an dünnen Eisenstangen einem Baum hinauf - ganz schön vertikal!



Sobald die Hände aufgehört haben zu zittern und wir uns gestärkt haben, gings zurück auf die Straße. Am nächsten morgen haben wir im "Valley of the Giants", ein Wald mit sehr alten und hohen Bäumen, einen TreeTopWalk gemacht. Über schwingende Hängebrücken ging es unter den Wipfeln der Bäume entland. Von 0 auf 40m in 5 Minuten!


Und nach dem vielen Grün, wollten wir wieder blau und weiß sehen (aber nicht oktoberfestisch!). Und dafür ist der Süd-Westen bekannt. Wir verlassen nun also die Westküste und begeben uns an die mit Haien verseuchte Südküste. Hehe. Erster Paradies-Stop: Lowland Beach ein paar Kilometer vor Albany. (5 Punkte, wers auf der Karte findet! Wir haben es nämlich schon kaum gefunden und fühlten uns wie Leo di Caprio in The Beach)


Nach ein paar Stunden an diesem verlassenen, wunderschönen Strand haben wir uns nach Albany aufgemacht, um alle Vorräte aufzufüllen. (War also nur eine kurze Unterbrechung unseres Paradies-Trips.)
Nächster Stop heißt: Bremer Bay. Ein kleiner Umweg, aber es hat sich definitiv gelohnt. Toller Strand, perfektes Wasser und schön warm.
(sorry, war nur quick and dirty)
Surf im Paradies Teil || (und wieder ganz alleine im Wasser - man beachte: Keine Wetsuits mehr!)


Nach 2 Tagen machen wir uns auch hier wieder auf den Weg, um zum Höhepunkt des Paradies-Trips zu kommen: Esperance - Welcome to Paradise.
Eine Stadt mit unglaublich traumhaften weißen Stränden, türkisem Wasser und keiner Menschenseele am Strand. Surfen - haben wir zuerst gedacht - ist hier nicht wirklich möglich, weil wir keine Wellen gesehen haben. Is dann aber auch logisch: schonmal durch Glas geguckt!?




Außderdem haben wir mal wieder ein Autokino gefunden. Aber es war ein ähnlicher Film, wie beim letzten Mal.


Und natürlich: Surf im Paradise Teil ||| (Diesesmal ohne Bilder, wollen euch ja nicht langweilen).

Und wie kann es anders sein: was kommt wohl nach dem Paradies? .... mehr dazu im nächsten Post!

6. November 2009

Die 3-Mann-Fabrik: Nicole, Oli und Sidney

Auf gehts zum Endspurt! Noch 12 Tage arbeiten, dann haben wir es geschafft. Und das findet auf einer organischen Oliven Farm in Margaret River/Rosa Brook statt.
34° South Organic Olive Oil ist die Farm und so sieht sie aus:


Dazu gehört auch noch ein Tasting Room, in dem er seine Produkte anbietet. Das meiste wird aber an Restaurants in Queensland und Umgebung verkauft.


Margaret River ist bekannt für tollen Wein, leckeres Olivenöl, Höhlen und weltklasse Surf. Also genau das Richtige für uns ;-)
Bevor wir euch aber erzählen, was wir nach unserem (immerhin) 4h-Arbeitstag gemacht haben zeigen wir euch, was wir so arbeiten mussten.
Die erste Aufgabe für mich war hartes Brot. Dazu müsst ihr euch einfach das Video anschauen. Nicole durfste in derzeit schön in Shed sitzen und im Kühlen arbeiten.


Danach wurde es aber stündlich besser. Hauptaufgabe in den 2 Wochen waren:
1.Flaschen abfüllen.
Und das geht so: Flaschen auspusten, abfüllen, Deckel und Schrumpf-Kapsel drauf, labeln und verpacken.



2.Seife machen:
Und das geht so: Leider ist das geheim und wir dürfen nur den letzten Step zeigen ;-)

3.Disteln entfernen:
Und das geht so: Hacke schwingen und krachend auf die stacheligen Disteln knallen lassen. Dann rein in den Hänger und mit dem Quad auf den Bio-Schrottplatz bringen.

4.Bewässerungssystem checken.
Und das geht so: Rum laufen oder fahren und alle Löcher, Risse und Blockaden reparieren. zum Glück hatten wir warmes Wetter und sind schnell wieder getrocknet ;-)

Und nach all dem Streß können wir hier relaxen - unser kleines Reich!
(Schlafen tun wir aber wieder im Van - da weiß man was man hat!)

Unser Bad und die Laundry

Und man glaubt es kaum. Auch das nichtvorhanden sein von Muscheln hält Nicole nicht davon ab neuen Schmuck zu machen. Hier ein paar 34° South Exemplare

Um das Abendessen müssen wir uns nicht kümmern, da wir jeden abend mit dem Farmer Sidney und seinem Sohn Miles essen. Die zwei sind echt super nett und wir haben viel Spaß zusammen. Diese letzte WWOOFing Erfahrung ist echt das Beste aus den 3 vorherigen. Man hat interessante Arbeit, ist nicht total ab vom Schuß, kann surfen, der Farmer ist sehr nett und man ist weder zu eingebunden noch zu ausgeschlossen. Das Essen ist gut und ausreichend - was ja vorher nicht immer der Fall war! Heute abend gibt es wieder lecker Pizza! Yuuuuummmii

In der Freizeit dreht sich hier natürlich viel ums surfen! Wir üben fleißig an unseren Haus-Stränden (Redgate, Conto Beach und dem Margaret Rivermouth)


und am Wochenende konnten wir auf dem Margaret River Classics Surf-Contest uns mal anschauen, wie man es richtig macht.



Und das gabs nebenbei noch zu sehen


Nach alle den tollen Sachen, die wir hier erlebt haben fällt es mal wieder schwer "Tschö" zu sagen. Unglaublich, wie schnell diese 2 Wochen wieder rum gingen!
Das ist wirklich das schlimmste am Reisen. Man trifft so nette Leute und hat eine super Zeit zusammen, aber leider nicht für lange. Immer heißt es dann: "Und weiter gehts! cya"
Freuen uns beide schon auf das zweite Jahr, wenn wir an einem Orte bleiben, arbeiten und leben. Wird bestimmt auch ne ganz tolle Erfahrung.

Was wir aber unbedingt mal loswerden müssen (nur falls ihr es nocht nicht wisst)
WIR VERMISSEN EUCH ALLE SCHRECKLICH!
Familie, Freunde und einfach nette abende ohne jedes mal seine ganze Lebensgeschichte erzählen zu müssen. Wollt ihr nicht alle nach Australien kommen ??????!!!!!!

Genug sentimentales - haben es ja so gewollt. Freut uns auf jeden Fall immer von euch zu hören. egal ob nur ne kurze SMS, Mail oder sogar nen Anruf, Chat oder Skype. Jeder Kontakt mit euch zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht. Jetzt ist es aber echt genug!

Bis die Tage dann! Wir machen uns mal auf den Weg nach Adelaide und Melbourne! CYA